Ich bin Luke, liebe Kaffee
und bereise gern die Welt.
Naja wow, wer denn auch nicht...
Also nö, sowas wollt ihr hier
sicherlich NICHT lesen.
Foto: Fanni Hermán
Ich bin ein sehr ungeduldiger, bärtiger Vegetarier, ein verheirateter Mädchen-Papa, kann nicht still sitzen und stehe auf Musik, mein Motorrad und Kameras. Laute und harte Musik, aber auch auf langsame Lieder und hin und wieder sogar Popsongs. Genau das, lässt sich im Prinzip auch gut auf meine Lieblingsbereiche der Photographie übertragen. Hochzeitsreportagen, also eine lebendige, unvorhersehbare und digitale Art der Photographie auf der einen und malerische, analoge Landschaftsaufnahmen auf der anderen Seite. Beides cool. Hier soll es nun aber um mich als Hochzeitsfotografen gehen.
Zunächst mal, wenn ihr der weit verbreiteten Redensart „Die Hochzeit ist der schönste Tag im Leben“ glaubt, muss ich euch enttäuschen. Ist sie oft nicht. Es ist ein anstrengender Tag, der enorm viel Vorbereitung kostet und dann ganz schnell vorbei ist. Und falls ihr plant Kinder zu bekommen, kann ich euch sagen, dieser Tag wird schöner.
Ich stehe auf Paare, die die rosarote Brille absetzen und erkennen worum es eigentlich geht, um ein Fest für ihre Liebe, nicht um „Hochzeit“. Ich stehe eigentlich auf alles individuelle und nicht-traditionelle. Auf Paare, die eine Hochzeit zu ihrer eigenen machen, nicht zu einer Aneinanderreihung von Bräuchen, denen sie selbst eigentlich keinen Wert beimessen. Ich würde beispielsweise gern wissen, wer die Idee hatte Torte um 0 Uhr zu servieren?! Egal.
Ich liebe freie Trauungen, besonders draußen, Bräute die nicht durchdrehen wenn ihr Kleid dreckig wird und gute Parties am Abend. Vielleicht kann man das alles kurz zusammenfassen als „echte Emotionen“.
Nachdem ihr eine ungefähre Idee habt was ich mag, vielleicht nochmal zudem was ich nicht bin. Ich bin kein Fan von gestellten Fotos. Außerhalb von Gruppenfotos und Paarshooting möchte ich beobachten, dokumentieren und das Leben einfangen. Die Momente und Emotionen festhalten die ich um mich herum sehe, die ihr sonst aber vielleicht verpassen würdet. Ich versuche dabei möglichst wenig selbst zu steuern. Am liebsten wäre es mir, wenn ich mich unsichtbar machen könnte.
That’s it.
Wenn ich euch nun nicht komplett abgeschreckt habe, dann schreibt mir doch gerne und berichtet von euren Plänen.